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Sondierungsgespräche zu Nahost-Waffenruhe

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Sondierungsgespräche zu Nahost-Waffenruhe

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Israel hat mit Vertretern Ägyptens und des Westens Vorgespräche über eine Waffenruhe im Gaza-Streifen aufgenommen. Der Vorschlag dazu stammt vom ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak. Zuvor war der französische Staatschef Nicolas Sarkozy bei seinen Vermittlungsbemühungen in Nahost erneut mit Mubarak zusammengekommen. “Ich fordere die palästinensische und die israelische Seite gemeinsam mit der Europäischen Union und allen anderen internationalen Verhandlungsparteien zu Gesprächen auf”, sagte Mubarak.

Im Weltsicherheitsrat wurde der Vorschlag auch von der scheidenden US-Außenministerin Condoleeza Rice unterstützt. Streitpunkt ist die Frage, ob die Hamas in eine Vereinbarung eingebunden werden soll. Israel lehnt dies ab. “In der nächsten Woche will ich Israel, die besetzten Palästinensergebiete und die Hauptstädte der Region besuchen”, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Monn. “Doch bis dahin muss die Gewalt beendet werden.

Wir können nicht so lange warten.” Die Regierung in Berlin begrüsste den ägyptischen Vorschlag. Außenminister Frank-Walter Steinmeier äußerte sich zufrieden über die Ankündigung Israels, einen humanitären Korridor für die Menschen im Gazastreifen einzurichten.