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Deutscher Staat steigt bei Commerzbank ein

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Deutscher Staat steigt bei Commerzbank ein

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In Deutschland stellt sich die Commerzbank unter den Schirm des staatlichen Rettungsprogramms für die Finanzbranche. Die Commerzbank erhält eine erneute Kapitalspritze von zehn Milliarden Euro. Im Gegenzug übernimmt der Staat 25 Prozent an dem Institut, das gerade dabei ist, die Dresdner Bank zu übernehmen.

Die Commerzbank-Aktien schloss mit einem Minus von elf Prozent, im Handelsverlauf war der Kurs indes noch tiefer gefallen. Insgesamt gaben die europäischen Börsen überwiegend nach. Frankfurt verlor ein Prozent, Zürich 0,3 Prozent. Belastend wirkten enttäuschende Unternehmenszahlen, vor allem vom Einzelhandel. Der Euro stieg. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,3617 Dollar fest. Rohöl kostete in London 44,50 Dollar pro Barrel.