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Israelische Gräueltat im Gazstreifen?

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Israelische Gräueltat im Gazstreifen?

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Nach Berichten der Vereinten Nationen hat die israelische Armee in dieser Woche in einem Haus in Zeitoun 30 Zivilisten getötet. Das Büro für die Koordinierung Humanitärer Hilfe berichtete, Soldaten hätten eine Gruppe von 110 Palästinensern angewiesen, sich in das Haus zu begeben und dort auszuharren.

Ein Augenzeuge berichtet, das Haus sei durch den Beschuss mit mehreren Raketen zerstört worden. Mehrere der Anwesenden hätten fliehen können, doch die meisten seien Kinder gewesen, zu klein, um mit ihren Müttern davonzulaufen. Man habe Leichenteile im Umkreis von Dutzenden Metern gefunden. Die israelische Armee habe das Haus 24 Stunden nachdem sie die Palästinenser angewiesen habe, dort Schutz zu suchen, mehrmals bombardiert. Es sei einer der schlimmsten Zwischenfälle seit Beginn der Offensive am 27. Dezember, hieß es. Die israelische Armee wollte den Vorfall zunächst nicht kommentieren, kündigte aber eine Untersuchung an. Die Überlebenden suchen nun Schutz in einer von den Vereinten Nationen betriebenen Schule. Das Internationale Rote Kreuz beschuldigte die israelische Armee, ihm mehrere Tage lang den Zugang zu Verletzten verweigert zu haben.