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US-Arbeitslosigkeit dramatisch gestiegen

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US-Arbeitslosigkeit dramatisch gestiegen

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In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt dramatisch verschlechtert. Offiziellen Angaben zufolge gingen im Dezember 524.000 Jobs verloren. Zudem wurden die November-Zahlen nachträglich nach oben korrigiert.

Die Ewerbslosenquote kletterte zum Jahresende auf 7,2 Prozent und damit den höchsten Stand seit 16 Jahren. Im November hatte die Quote noch bei 6,8 Prozent gelegen. Experten sahen darin ein Zeichen, dass sich die Rezession verschärft. Den größten Aderlass an Arbeitsplätzen gab es im Dezember bei Dienstleistungen. In diesem Sektor wurden mehr als 270.000 Arbeitsplätze abgebaut. Der Bericht des Arbeitsministeriums war der letzte, der in der Präsidentschaft von George W. Bush vorgelegt wurde. In anderthalb Wochen übernimmt Barack Obama die Amtsgeschäfte. Er will mit einem fast 800 Milliarden Dollar schweren Konjunkturpaket die Wirtschaft wieder ankurbeln. Inzwischen gibt es im Lager seiner Demokratischen Partei erste Widerstände gehen einzelne Steuersenkungsmaßnahmen. Die Federal Reserve will Ende Januar ihrerseits über weitere Schritte im Kampf gegen die Rezession beraten. Ihr geldpolitischer Spielraum ist angesichts des Null-Zinssatzes aber gering.