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Weitere Kämpfe im Gaza-Konflikt

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Weitere Kämpfe im Gaza-Konflikt

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Die israelischen Angriffe im palästinensischen Gazastreifen gehen weiter, ebenso wie der Raketenbeschuss von dort auf israelisches Gebiet.

Vertreter der palästinensischen Hamas-Miliz sind inzwischen in Kairo, um dort über den ägyptischen Friedensplan zu sprechen. Auch Deutschlands Außenminister ist das Wochenende über zu Vermittlungsbemühungen in der Region unterwegs. Eine Resolution des Weltsicherheitsrats über ein Ende der Kämpfe blieb bisher fruchtlos. Zumindest will die UNO ihre Hilfslieferungen in den Gazastreifen nun wieder aufnehmen; man habe von Israel Sicherheitszusagen bekommen. Wann die Lieferungen wieder rollen, teilten die Vereinten Nationen nicht mit. Sie waren gestoppt worden, nachdem ein Hilfstransport von israelischen Truppen beschossen worden war; ein Fahrer kam dabei ums Leben. Zwei Wochen ist der bewaffnete Konflikt nun alt, seit einer Woche dauert die Offensive der israelischen Bodentruppen an. Die Zahl der getöteten Palästinenser in diesen zwei Wochen nähert sich der Marke von achthundert. Angesichts der vielen zivilen Opfer weisen die USA darauf hin, dass der Gazastreifen zum einen dicht besiedelt sei. Zum anderen, sagt Außenministerin Condoleezza Rice, benutze die Hamas menschliche Schutzschilde, und sie verberge ihre Kämpfer in Gebäuden, die nicht als militärisch gekennzeichnet seien. Auf israelischer Seite sind in den Kämpfen bisher neun Soldaten umgekommen. Ein zehnter starb in Israel durch eine palästinensische Rakete, ebenso wie drei Zivilisten.