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Triste Stimmung bei Detroit Motor Show

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Triste Stimmung bei Detroit Motor Show

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Vor dem Hintergrund dramatischer Absatzeinbrüche und der desolaten Lage der angeschlagenen US-Autobauer hat am Sonntag in Detroit die alljährliche Autoshow begonnen. Bis zum 25. Januar hoffen die Aussteller mit zukunftsträchtigen Modellen einen Ausweg aus der Krise aufzuzeigen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei Elektroautos.

Der Chef des am Rande der Insolvenz stehenden General-Motors-Konzerns, Rick Wagoner, sagt ihnen eine große Zukunft voraus: “In einiger Zeit wird Strom die Möglichkeit bieten, die Energiequellen unserer Industrie signifikant zu diversifizieren. Das ist eine grundlegene, bedeutende Entwicklung”, sagte Wagoner. Ford will bereits im kommenden Jahr ein ausschließlich batteriebetriebenes Fahrzeug, das gemeinsam mit dem kanadischen Zulieferer Magna International entwickelt wird, auf den Markt bringen. Es soll auf der “Focus”-Plattform basieren und Lithium-Ionen-Akkus an Bord haben. Ford plant 5.000 bis 10.000 Wagen pro Jahr zu bauen. Chrysler stellte die Studie für einen elektrisch betriebenen Mittelklassewagen vor. Der 200C soll dem Marktführer, dem Toyota Camry, Konkurrenz machen.