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Europa sucht nach Alternativen zu russischem Gas

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Europa sucht nach Alternativen zu russischem Gas

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Aufatmen in Europa, aber noch keine Entwarnung: Noch ist unklar, wie lange die Beobachtermission dauern soll. Und trotz des Abkommens bleiben die Probleme ungelöst: Kiew ist weiter nicht bereit, künftig mehr als doppelt so viel für Gas zu bezahlen und verlangt höhere Transitgebühren. Und die EU bleibt größtenteils abhängig von russischem Gas und ukrainischen Pipelines.

Energiekommissar Andris Piebalgs will das ändern. Mit mehr Vielfalt bei Lieferanten und Wegen und besser vernetzten Gasspeichern sollen künftige Krisen verhindert werden. Vor allem im Südosten Europas saßen Menschen im Kalten, Schulen blieben geschlossen, Fließbänder standen still. Wegen der Energiekrise wollte die Slowakei den erst im Dezember abgeschalteten Atomreaktor Bohunice wieder in Betrieb nehmen. Am gestrigen Abend dann Entwarnung: Alle Vorbereitungen dafür würden eingestellt, so der slowakische Ministerpräsident Robert Fico, falls Russland tatsächlich wieder Gas liefere.