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Lieferkrise oder Transitkrise?

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Lieferkrise oder Transitkrise?

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Die Ministerpräsidenten der vom Lieferstopp besonders betroffenen Länder Bulgarien, Slowakei und Moldawien reisten heute nach Moskau, um Regierungschef Putin zu treffen. Der russische Monopolist Gasprom wirft der Ukraine vor, das Gas nicht weiterzuleiten. Putin stellte klar: “Das ist nicht unser Problem. Es ist das Problem des Transitlandes, dort muss es gelöst werden. Nach meiner Ansicht könnten europäische Beamte mehr tun, um die Interessen Europas abzusichern.”

Die Ukraine gibt jedoch an, dass durch die geringen russischen Liefermengen der Druck in den Leitungen nicht zum Weiterpumpen ausreiche. Das Transitsystem sei vertrauenswürdig, hieß es aus dem ukrainischen Energieministerium. Es sei die russische Seite, die kein Gas liefere. Russland hatte vor einer Woche die Lieferung durch das ukrainische System gestoppt. Die Begründung: Das Land zweige Gas für den eigenen Bedarf ab.