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Vorsichtige Hoffnung auf Waffenruhe in Gaza

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Vorsichtige Hoffnung auf Waffenruhe in Gaza

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Bei den internationalen Bemühungen um eine Waffenruhe im Gazastreifen gibt es einen ersten Hoffnungsschimmer. Ein Vertreter der Palästinenserorganisation Hamas äußerte sich im Hinblick auf eine ägyptische Friedensinitiative positiv, wenn auch mit Vorbehalten.

“Der ägyptische Plan ist die einzige Initiative, die uns vorliegt”, sagte Salah Bardawil in Kairo. “Wir sind mit den ägyptischen Vermittlern alle Punkte durchgegangen und haben unsere Position dargelegt und wir hoffen, dass dies zum Erfolg führen wird.” Ein israelischer Unterhändler, Amos Gilad, wird am Donnerstag ebenfalls in Kairo erwartet, um sich die ägyptischen Vorschläge anzuhören. In Israel traf sich derweil Ministerpräsident Olmert mit dem spanischen Außenminister, Miguel Moratinos, der später im Westjordanland Gespräche mit dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas führte. Die Region befinde sich in einer entscheidenden Phase, erklärte Abbas in Ramallah, und betonte noch einmal, dass eine Waffenruhe in Gaza als erster Schritt unbedingt erforderlich sei. Unterstützung erhielt die ägyptische Initiative auch von UN General-Sekretär Ban Ki-moon, der ebenfalls nach Kairo reiste. Ban setzte seine einwöchige Nahostreise in Jordanien fort und wird später Israel, das Westjordanland, die Türkei, den Libanon und Kuwait besuchen.