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Gaskrise: Russlands Zuverlässigkeit angezweifelt

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Gaskrise: Russlands Zuverlässigkeit angezweifelt

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Die Gasleitungen sind leer und das politische Klima wird frostiger: Von der Internationalen Energieagentur hieß es in Madrid, Russland habe seinen Status als zuverlässiger Gaslieferant verloren. Ähnlich äußerte sich die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die Putin am Freitag in Berlin treffen wird. Anschließend lädt Russlands Ministerpräsident am Samstag zum Krisengipfel nach Moskau. Dabei wird er auch mit der ukrainischen Regierungschefin Julia Timoschenko zusammenkommen.

Nach neun Tagen ohne Gas gehen in vielen Ländern Ost- und Südeuropas die Reserven zu Ende. So erhält Serbien beispielsweise Gas aus Deutschland und Ungarn um noch einige Tage durchzuhalten. Die serbische Wirtschaft ist größtenteils zum Erliegen gekommen. Auch der Import aus Deutschland und Ungarn reicht nicht aus, um sie wieder anzufahren.