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Neue Milliardenverluste bei US-Banken

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Neue Milliardenverluste bei US-Banken

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Nach hohen Milliardenverlusten der Citigroup und der Bank of America steht die US-Bankenbranche vor neuen dramatischen Umwälzungen.

Die weltweit zu den größten Krisenopfern zählende Citigroup spaltet sich angesichts eines Rekordverlusts in zwei Teile. Damit gibt sie ihr jahrzehntelanges Modell eines überall tätigen Allfinanz-Konzerns auf. Nach Ansicht von Analysten ist die Subprime-Krise bei der Citigroup noch längst nicht ausgestanden. Diese werde auch den Aktienkurs unten halten. Die Citigroup machte von Oktober bis Dezember 2008 mit einem Fehlbetrag von 6,2 Milliarden Euro den fünften Quartalsverlust in Folge. Nun sollen weite Teile des Konzerns verkauft werden. Auch die Beschäftigtenzahl soll weiter sinken. Wie schon zuvor bei der Citigroup stockte der amerikanische Staat auch bei der Bank of America seine Beteiligung auf. Washington schiesst frisches Kapital von umgerechnet 34 Milliarden Euro zu. Ebenfalls nach Citigroup-Vorbild bekommt die inzwischen größte US-Bank zudem Staatsgarantien für faule Anlagen in Höhe von 90 Milliarden Euro.