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Westkonsortium soll "Technisches Gas" kaufen

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Westkonsortium soll "Technisches Gas" kaufen

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Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine zeichnet sich eine Lösung mit Hillfe westlicher Energiekonzerne ab. Bei einem Treffen mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin unterstrich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Forderung nach einer raschen Wiederaufnahme der Gaslieferungen.

Nach Merkels Worten soll jetzt unverzüglich eine “Testphase” unter Einbeziehung von EU-Experten in Angriff genommen werden, um die Weiterleitung der russischen Gaslieferungen nach Westeuropa sicher zu stellen. Im Kern geht es um den Vorschlag für ein internationales Konsortium, das bei Gazprom “technisches Gas” kaufen soll. An den Kosten, die sich auf 6 Millionen Euro pro Tag belaufen, wollen sich E.ON-Ruhrgas, ENI und GdF beteiligen. “Technisches Gas” ist zum Betrieb der Kompressoren nötig, die die russischen Lieferungen durch die ukrainischen Pipelines nach Westen pumpen.