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Neue Schuldzuweisungen in Gasstreit

Im russisch-ukrainischen Gasstreit hat es weitere Schuldzuweisungen gegeben aber weiterhin keine Lieferungen nach Westeuropa. Russland wirft der Ukraine vor, den Gastransit zu blockieren. Die Ukraine macht technische Gründe verantwortlich.

Präsident Juschtschenko traf sich am Donnerstag mit dem britischen Premierminister Brown in London, aber dem von Russland einberufenen Krisengipfel am Samstag will er fernbleiben. Der russische Energiekonzern Gasprom erhob derweil neue Vorwürfe gegen die Ukraine: Die Regierung sei dafür verantwortlich, dass das russische Gas nicht weitergeleitet werde, so ein Gaspromsprecher: “Das ukrainische Gassystem ist technisch in der Lage, das gelieferte Gas aufzunehmen, aber das ist in den vergangenen Tagen dennoch nicht geschehen”, sagte Sergej Kuprijanow. “Der Grund dafür ist die Weigerung der politischen Führung, die Lieferungen zuzulassen.” Eine mögliche Lösung der technischen Probleme deutete sich in Gesprächen zwischen dem russischen Ministerpräsidenten Putin und dem Chef des italienischen Energiekonzerns ENI an. Paolo Scaroni schlug vor, dass europäische Energiefirmen in den Konflikt eingreifen könnten.

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