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Schwierige Verhandlungen im Gaza-Konflikt

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Schwierige Verhandlungen im Gaza-Konflikt

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Dagegen besteht die palästinensische Hamas-Miliz weiter auf der Erfüllung ihrer Forderungen, wie einem israelischen Abzug und der Öffnung der Grenzübergänge. Man wolle jetzt annehmbare Vorschläge hören, sagt Osama Hamdan, der Hamas-Vertreter im Libanon; sonst gehe es weiter mit den Bodenkämpfen.

Wichtig für die neue Haltung Israels sind offenbar Fortschritte in Verhandlungen mit Ägypten. Dabei geht es um ein Ende des Waffenschmuggels in den Gazastreifen durch Tunnel – ähnlich wie in diesen Bildern, die allerdings die verfeindete Fatah-Bewegung verbreitet hat. Sie wollte vor anderthalb Jahren damit beweisen, dass die Hamas einen Mordanschlag plante. Beim Kampf gegen den Schmuggel verbittet sich Ägypten allerdings Hilfe von außen: Man arbeite an der Grenzsicherung zu Israel und dem Gazastreifen, sagt Staatspräsident Hosni Mubarak. Eine Anwesenheit ausländischer Beobachter dabei werde man nicht hinnehmen. Das sei eine rote Linie, die niemals überschritten werden dürfe. Trotzdem haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien jetzt gegen den Waffenschmuggel gemeinsame Hilfe angeboten; unter anderem durch Unterstützung von See aus. Israel kündigte an, es würde seine Angriffe auch aus einer möglichen Waffenruhe heraus jederzeit wieder aufnehmen, wenn die Hamas den Raketenbeschuss fortsetze.