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Airbus aus dem Hudson geborgen

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Airbus aus dem Hudson geborgen

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Experten haben damit begonnen, den Airbus zu bergen, der am Donnerstag auf dem Hudson River in New York notgelandet war. Sie wollen das inzwischen mit Wasser gefüllte Wrack auf einen Schleppkahn heben, um den Flugschreiber zu sichern. Zudem suchten Taucher in dem eiskalten Fluss weiter nach einem der beiden Triebwerke. Der Pilot, Chesley Sullenberger, wollte mit der Notlandung eine Katastrophe vermeiden. Der 57-Jährige sagte, die Maschine sei nach dem Ausfall der Triebwerke durch Vogelschlag “zu tief und zu langsam” gewesen, um den nächstgelegenen Flughafen zu erreichen. Kitty Higgins, die Sprecherin der ermittelnden Verkehrssicherheitsbehörde, berichtete, der Pilot habe dem Tower Vogelschlag gemeldet. Der erste Offizier habe das festgestellt, es sei alles sehr schnell gegangen, die Scheibe sei mit großen, dunkelbraunen Vögeln gefüllt gewesen. Jetzt soll die Untersuchung der Triebwerke zeigen, ob ein oder mehrere Vögel in die Turbinen geraten sind. Nach der spektakulären Notlandung am Donnerstag hatten alle 155 Passagiere gerettet werden können.