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Obamas Vereidigungsparty hat begonnen

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Obamas Vereidigungsparty hat begonnen

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Mit einer Bahnfahrt hat der künftige US-Präsident Barack Obama die viertägigen Feiern zu seiner Vereidigung gestartet. Die geschichtsträchtige Zugfahrt von Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania nach Washington stellte die Fahrt von Abraham Lincoln im Jahr 1861 nach. Obamas Familie, der künftige Vizepräsident Joe Biden und enge Mitarbeiter begleiteten ihn auf der 216 Kilometer langen Tour. Obamas Frau Michelle feierte dabei ihren 45. Geburtstag. Vor seinem Amtsantritt hat Obama die Amerikaner auf einen weitreichenden Neuanfang eingeschworen. Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Kriege im Irak und Afghanistan, die Krise im Nahen Osten. Selten stand ein neuer Präsident vor so schweren Aufgaben. Er rief seine Landsleute zu einer neuen Unabhängigkeitserklärung auf, mit denen sie sich von Ideologie, Kleingeistigkeit, Vorurteilen und Engstirnigkeit lösen sollen. In Washington beginnen für die breite Öffentlichkeit die Feiern am Sonntag. Zu einem kostenlosen Konzert am Lincoln Memorial haben sich Superstars wie Bruce Springsteen, Stevie Wonder und Beyonce angesagt. Die Vereidigungsparty des ersten schwarzen Präsidenten in der Geschichte Amerikas, wird von dem größten Sicherheitsaufgebot bewacht, das die Hauptstadt je gesehen hat. Mehr als 40.000 Sicherheitskräfte werden im Einsatz sein. Amnesty International erinnerte in Rom daran, daß Obama versprochen hatte, dass umstrittene Gefängnis Guantanamo auf Kuba zu schließen.