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Zweites Rettungspaket für britische Banken

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Zweites Rettungspaket für britische Banken

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Die britische Regierung hat ein zweites Rettungspaket für die Banken vorgestellt. Sein Wert beträgt mehrere Milliarden Pfund. Gleichzeitig bestätigte Schatzkanzler Alistair Darling, dass die britische Wirtschaft im dritten Quartal 2008 in die Rezession rutschte.

Unternehmen müssten Kredite bekommen, so Premierminister Gordon Brown. Arbeitsplätze dürften nicht unnötig verloren gehen. Deshalb werde die Kreditvergabe an Banken ausgeweitet. Der Einfluss auf die öffentlichen Finanzen werde vorübergehend sein, der Staat werde Aktien nicht länger halten als nötig, um Stabilität zu gewährleisten. Die Regierung werden die Interessen der Steuerzahler schützen, so Brown weiter, Verbindlichkeiten würden abgesichert durch Anteile und Gebühren. Banken können sich gegen Ausfälle absichern. Sie müssen dazu ihre riskantesten Kredite offenlegen. Deren Volumen in britschen Banken-Büchern wird auf rund 220 Milliarden Euro geschätzt. Die englische Zentralbank soll über einen Fonds Unternehmenswerte ankaufen. Erst im vergangenen Oktober hatte die Regierung mehrere Banken vor dem Kollaps bewahrt. Dennoch steht die Royal Bank of Scotland vor dem größten Verlust in der britischen Unternehmensgeschichte. Er könnte bis zu umgerechnet 31 Milliarden Euro betragen. Die bereits teilverstaatlichte Großbank erhöhte den Regierungsanteil weiter auf rund 70 Prozent.