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Obama leistet Sozialdienst

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Obama leistet Sozialdienst

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Barack Obama hat dem Martin-Luther-King-Tag seine ursprüngliche Bedeutung wiedergegben.
Als Dienst an dem Bürger und als Dienst an der Gemeinschaft.
 
1968 war der schwarze Bürgerrechtler ermordet worden. Nach Kings Ermordung fingen Bestrebungen an, zu seinen Ehren einen Feiertag zu schaffen. Erst nach jahrelangen Widerständen unterzeichnete am 2. November 1983 der damalige Präsident Ronald Reagen das entsprechende Gesetz.
Seit 1986 ist nun jeder dritte Montag im Januar ein Feiertag.
 
Und der soll, nach dem Willen Obamas, wieder so begangen werden wie er einmal gedacht war.
Er ging mit gutem Beispiel voran. Obama hat im Sasha-Bruce-Haus mitgeholfen, das Gebäude wieder in Ordnung zu bringen. In das Washingtoner Zentrum kommen Jugendliche, die Probleme haben und Hilfe suchen.
Auch Obamas Frau Michelle sowie Vizepräsident Joe Biden und seine Frau Jill haben ebenfalls in anderen Einrichtungen Sozialarbeit geleistet.
Am Tag zuvor war Barack Obama am Lincoln Memorial. Es war der erste Tag der Inaugurationsfeierlichkeiten die laut amerikanischen Medien rund 114 Millionen Euro kosten.
 
Vor dem großen Rockspektakel sagte Obama: “ Es gibt keinen Zweifel daran, dass unser Weg lang und steinig sein wird. Wir dürfen nie vergessen, dass sich der wahre Charakter unser Nation nicht offenbart, wenn die Dinge leicht sind, sondern durch unser richtiges Handeln, wenn die Zeiten hart sind.”
 
Zu den steinernen Füßen von Abraham Lincoln, dem 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten, spielten dann die Großen der Rockmusik auf. Alle die, die Obama auch im Wahlkampf unterstützt haben. Wie der Stevie Wonder und Bruce Springsteen.