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Ruhe und Skepsis in Südisrael

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Ruhe und Skepsis in Südisrael

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Mit der Feuerpause ist im Süden Israels vorsichtige Ruhe eingekehrt. Während im Gazastreifen an Alltag nicht zu denken ist, begann er in Sderot und Aschkelon. Kinder gingen wieder zur Schule.

Die Region ist Ziel der Raketen militanter Palästinenser. Zehntausend gingen in acht Jahren nieder, mehr als 500 seit Beginn des Gazakriegs. “Ich fühle mich etwas besser, aber ich habe noch immer Angst, hier in Aschkelon zu leben”, sagte eine Frau. Die Hamas behauptet, ihr Raketenarsenal sei kaum zerstört worden. Tatsächlich konnte Israel weder die Angriffe stoppen noch seinen 2006 entführten Soldaten befreien. “Wir haben Gilat Schalid nicht zurück, wir haben noch keine absolute Ruhe; für mich ist diese Ruhe trügerisch”, so eine junge Israelin. Zurück zur Normalität, nicht nur auf dem Markt: In drei Wochen wird ein neues Parlament gewält. In Umfragen führt die rechte Opposition. Das Regierungslager wird demnach Stimmen einbüßen.