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Auch Kenia in Obama-Feierstimmung

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Auch Kenia in Obama-Feierstimmung

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Um Obama dreht sich auch hier heute alles: in Kenia, dem Land also, aus dem Barack Obamas Vater stammte. Gekannt hat er ihn freilich kaum: Sein Vater verließ die Familie schon früh und ging nach Kenia zurück; 1982 starb er dort.

Verwandtschaft hat der neue Präsident der USA hier, in dem kleinen Ort Kogelo, aber noch reichlich. “Es ist eine große Ehre für Afrika”, sagt eine Frau, die sich als entfernte Verwandte bezeichnet; “Afrika feiert einen seiner größten Söhne. Unser Blut hat sich mit dem der Amerikaner vermischt, und das hat schon seinen Sinn gehabt.” Das Geschäft mit den Obama-Souvenirs könnte nicht besser laufen; für die Händler hat sich der Machtwechsel in Washington schon gelohnt. “Ich glaube, Obama ist ein Segen für uns und für Kenia”, sagt einer von ihnen. “So viele Leute kennen Kenia jetzt, und das bringt uns eine Menge Chancen, vor allem hier.” Die engsten Verwandten Obamas erleben den heutigen Tag der Amtseinführung allerdings in Washington: darunter Obamas 87-jährige Großmutter Sarah.