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Fiat und Chrysler tun sich zusammen

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Fiat und Chrysler tun sich zusammen

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Die Wirtschaftskrise bremst die Autoverkäufe aus – und mit Fiat und Chrysler bilden nun zwei der angeschlagensten Hersteller eine Allianz. Fiat steigt dabei bei seinem amerikanischen Konkurrenten ein. Im Gegenzug und statt Bezahlung bekommt Chrysler Zugang zur Fiat-Technologie für den Bau von Kleinwagen. Fiat erhält etwas dafür mehr als ein Drittel der Chrysler-Anteile. Daimler hält weiter ein knappes Fünftel des Konzerns, möchte diesen Anteil aber rasch loswerden.

Die Italiener suchen angesichts der schweren Krise im Automarkt seit geraumer Zeit einen Partner. Fiat-Chef Sergio Marchionne erläuterte, beide Unternehmen seien durch das Zusammengehen in der Lage, wichtige Märkte zu erschließen. Bei Chrysler war zuletzt von einer möglichen Pleite die Rede. Wie seine Konkurrenten in den USA hatte der Konzern den Trend zu kleineren Autos verschlafen und zu lange auf große Spritschlucker gesetzt. Außerdem gingen in den USA 2008 die Autoverkäufe so stark zurück wie wie seit der Ölkrise 1974 nicht mehr.