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Fete auf der Meile

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Auf der National Mall, der drei Kilometer langen Parkanlage zwischen Kapitol und dem Lincoln-Denkmal, herrschte Volksfeststimmung. Bei Minus 7 Grad waren gut zwei Millionen Menschen nach Washington DC gekommen, um bei der Vereidigung Barack Obamas dabei zu sein.

Eine Frau sagte fröstelnd: “ Es ist für mich so wichtig hier zu sein, weil das ein historischer Moment ist. Es ist unser Traum. Mein Mann wurde geboren, als Martin-Luther-King nach Washington ging. Es ist so wichtig für uns hier zu sein.” Ein junger Mann rief: “ Ich bin sehr optimistisch. Den Menschen wird schlecht hier in der Menge, aber sie halten es aus, weil sie wissen wie wichtig der Tag heute ist. Jeder weiß, dass wir nun eine bessere Zukunft vor uns haben.” 40.000 Soldaten und Polizisten waren im Einsatz. Es waren die aufwendigsten Sicherheitsmaßnahmen in der Geschichte der US-Hauptstadt. Die Sicherheitszone rund um das Weiße Haus war größer als bei jeder anderen Vereidigung zuvor. Und viel Prominenz kam um dabeizusein. Starregiesseur Steven Spielberg wollte sich nichts entgehen lassen. Ebenso wie Marathonmann Dustin Hoffman. Auch Box-Promoter Don King mischte sich unter die Massen um zu sehen, wie Barack Obama zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt wurde.