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Teheran sieht sich als EU-Energiepartner

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Teheran sieht sich als EU-Energiepartner

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Seit dem Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland sucht die EU verstärkt nach alternativen Gasquellen. Obwohl die Beziehungen zum Iran wegen des Atomkonflikts auf Eis liegen, brachte der stellvertretende iranische Außenminister Mehdi Safari sein Land in Brüssel als potentiellen Partner ins Spiel. Er sagte, man habe über Energie gesprochen. Als er auf das Thema angesprochen wurde, habe er geantwortet, dass Iran an einer Zusammenarbeit mit der Europäischen Union interessiert sei. Der iranische Energieminister habe mehrmals erklärt, dass man Iran dazu gewinnen könne, an diesem Projekt teilzunehmen.

Über die in Planung befindliche Gasleitung Nabucco könnte die EU mit Iran verbunden werden. Dort befinden sich rund 15 Prozent der weltweiten Gasreserven. Unklar bleibt allerdings, was sich Teheran durch die Zusammenarbeit mit Brüssel verspricht: der Westen verdächtigt den Iran, Atomwaffen zu bauen und verlangt die Einstellung seines Nulkearprogramms.