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Vollständiger Truppenabzug aus Gazastreifen

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Vollständiger Truppenabzug aus Gazastreifen

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Drei Tage nach Beginn der Waffenruhe hat die israelische Armee ihre Truppen vollständig aus dem Gazastreifen zurückgezogen. Ein Teil der Truppen wurde an den Rand des Palästinensergebietes verlegt und blieb in erhöhter Alarmbereitschaft. Kritiker warfen unterdessen Israel den Einsatz umstrittener Waffen und Menschenrechtsverstöße vor. Nach Angaben von Mitarbeitern der Vereinten Nationen beschossen Israels Streitkräfte ein UN-Gebäude sowie mehrere Schulen mit Phosphorgranaten. Der Einsatz dieser Waffe ist in bewohnten Gebieten völkerrechtlich verboten, denn sie kann beim Menschen schwere Brandverletzungen auslösen.

Die UNO forderte nun eine unabhängige Untersuchung. Das Rote Kreuz zeigte sich von der Lage im Gazastreifen schockiert, hielt sich jedoch aufgrund seiner Neutralität zurück. Aber es hieß, die humanitäre Arbeit sei nahezu zum Erliegen gekommen, da die Helfer und Krankenwagen selbst ins Artilleriefeuer geraten seien. Die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA erhielt derweil eine offizielle Beschwerde arabischer Staaten, wonach Israel bei seinen Angriffen uranhaltige Munition verwendet hat. Bei der Militäroperation wurden über 1400 Palästinenser getötet und mehr als 5500 Menschen verletzt.