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Deutschland rutscht 2009 tief in die Rezession

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Deutschland rutscht 2009 tief in die Rezession

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Die deutsche Wirtschaft rutscht im laufenden Jahr so tief in die Rezession wie noch nie zuvor in der Nachkriegszeit. In ihrem Jahreswirtschaftsbericht rechnet die Berliner Regierung mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 2,25 Prozent.

Für Wirtschaftsminister Michael Glos ist aber das Ende des Tunnels in Sicht. 2010 dürfte die Weltwirtschaft ihre Schwächen überwinden und sich wieder auf Wachstumskurs begeben. Beim Export rechnet Glos – nach teils zweistelligen Zuwachsraten in den Vorjahren – 2009 mit einem Einbruch von 8,9 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen dürften zweistellig sinken. Rückläufige Preise sowie Steuer- und Abgabensenkungen könnten dagegen den privaten Konum stützen und damit die Binnenkonjunktur etwas stabilisieren. Unterdessen sieht die Europäische Zentralbank den Zusammenhalt der Eurozone wegen der Auswirkungen der Krise nicht gefährdet. Allerdings sei es Sache der Regierungen, eine nachhaltigere Politik zu führen, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in Brüssel. Die wirtschaftlichen Aussichten blieben weiterhin von großer Unsicherheit geprägt. Trichet sagte, zur Ankurbelung der WIrtschaft könne zwar der Spielraum des Euro-Stabilitätspakts genutzt werden – der Pakt müsse aber insgesamt eingehalten werden.