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Israel will umfangreiche humanitäre Hilfe ermöglichen

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Israel will umfangreiche humanitäre Hilfe ermöglichen

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Bei einem Krisengipfel in Brüssel hat die Europäische Union von Israel die rasche Öffnung der Grenzen zum Gazastreifen verlangt, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Mehrere Außenminister forderten ihre israelische Kollegin Zipi Livni zudem auf, zu neuen Gesprächen mit der Palästinenserregierung bereit zu sein. Nach dem Treffen fiel die Bilanz beim tschechischen Außenminister positiv aus: “Wir haben von Außenministerin Zipi Livni Zusicherungen bekommen, dass von israelischer Seite alles getan wird, um eine wirksame humanitäre Hilfe im Gazastreifen zu ermöglichen”

Für Israel zählt vor allem die Hilfe gegen den Waffenschmuggel: “Wir kamen überein, dass der Waffenschmuggel in den Gazastreifen unterbunden werden muss. Wenn wir über eine dauerhafte Waffenruhe sprechen, bedeutet das auch, dass der Waffenschmuggel und die Wiederbewaffnung der Hamas endgültig aufhören müssen”. Unweit des Ratsgebäudes demonstrierten rund 650 Menschen gegen den Besuch Livnis. Sie werfen Israel vor, während der dreiwöchigen Militäraktion Kriegsverbrechen begangen zu haben. Demnach soll Israel Waffen mit abergereichertem Uran verwendet haben. Livni wies die Vorwürfe zurück.