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Bauernproteste legen griechischen Straßenverkehr lahm

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Bauernproteste legen griechischen Straßenverkehr lahm

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Griechenlands Bauern kämpfen weiter mit Straßenblockaden für mehr staatliche Unterstützung. Den dritten Tag in Folge versperrten sie mit ihren Traktoren Verkehrsadern und die beiden wichtigsten Grenzübergänge nach Bulgarien.

Sie fordern wegen zu niedriger Preise für ihre Produkte staatliche Zuschüsse und Steuererleichterungen. Den Lasterfahrern, die wegen an der Grenze nicht durchkommen, platzt allmählich der Kragen: Wenn er sein Fleisch heute nicht ausliefern könne, werde das 20.000 Euro Schaden verursachen, schimpft einer, sein Leidensgenosse räumt zwar eine gewisse Sympathie für die Bauern ein, aber er habe nun auch Probleme, und so könne er das nicht gußtheißen. Verhandlungen mit der Regierung tags zuvor hatten keinen Durchbruch gebracht. Die Bauern, von denen einige in angeblich nicht ganz nüchternem Zustand in der Nacht auch auf bulgarischem Boden zu protestieren versuchten, wollen noch lange ausharren. Der Landwirtschaftsminister erklärte Steuererleichterungen für unwahrscheinlich, stellte aber Kredithilfen in Aussicht.