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Schäden durch zu lautes Musikhören

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Schäden durch zu lautes Musikhören

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Am Dienstag gehen die EU-Kommission, Experten, Industrievertreter und Verbraucher der Frage nach, was vorbeugend gegen Gehörschäden getan werden kann. Es wird geschätzt, dass etwa 10 Millionen Menschen in der EU ihren I-Pod oder MP3-Player zu laut einstellen.

Das Thema stehe schon seit letztem Herbst auf der politischen Tagesordnung, erklärte die Kommissionsspecherin Helen Kearns. Damals habe ein Wissenschafts-Ausschuss neue Forschungsergebnisse veröffentlicht. Demnach riskierten bis zu zehn Millionen Nutzer auf lange Sicht Hörschäden, weil sie etwa fünf Stunden pro Woche zu laut Musik hörten. Zwar gibt es eine Bestimmung, wonach die Maximallautstärke der Geräte auf 100 Dezibel begrenzt sein muss. Allerdings gehen Experten davon aus, dass jeder, der seinen MP3-Player lauter als 89 Dezibel einstellt, nach einiger Zeit unwiderrufliche Schäden riskiert.