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Motive des belgischen Kindermörders völlig unklar

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Motive des belgischen Kindermörders völlig unklar

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Nach dem Blutbad in einer belgischen Kinderkrippe rätseln die Ermittler über die Motive des mutmaßlichen Täters. Der Zwanzigjährige aus einem Nachbarort schweigt sich bisher aus. Zur Tat hatte er sich auffällig schwarz und weiß geschminkt. Berichte, er sei in psychiatrischer Behandlung gewesen, bestätigte die Staatsanwaltschaft aber nicht.

Offenbar hatte der Täter aber weitere Taten geplant: “In der Nähe des Tatorts haben wir zwei Messer gefunden, die wahrscheinlich dem Verdächtigen gehörten”, so Staatsanwalt Christian du Four. “Zum Zeitpunkt der Verhaftung trug er zudem noch ein weiteres Messer, eine kleine Hacke und eine Pistolenattrappe.” Der Täter war am Freitag in eine Kinderkrippe in Dendermonde, unweit von Brüssel, eingedrungen und hatte dort vor allem auf die Kleinkinder eingestochen. Zwei Jungen unter zwei Jahren und eine Erzieherin wurden dabei getötet. Von zwölf Verletzten konnten fünf das Krankenhaus verlassen, auch die anderen sind inzwischen außer Lebensgefahr.