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Trauermarsch für Opfer der Bluttat

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Trauermarsch für Opfer der Bluttat

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Belgien ist weiterhin in Schock und Trauer nach der Bluttat in einer Kinderkrippe, bei der drei Menschen getötet und mehrere verletzt wurden. Mit großer Anteilnahme legen die Menschen immer noch Blumen, Spielzeug und Beileidsbekundungen vor der Kinderkrippe im flämischen Dendermonde nieder. Noch heute ist dort ein Trauermarsch geplant, um Solidarität mit den betroffenen Familien zu zeigen.

Der 20jährige Täter schweigt nach wie vor zu seinen Motiven. Nachbarn beschreiben den jungen Mann als exzentrischen Sonderling. Er war arbeitslos und lebte alleine. Damit die überlebenden Eltern und Kinder nicht mehr täglich an die schrecklilchen Ereignisse erinnert werden, wird die Krippe geschlossen. Das Gebäude soll nach Angaben der Stadtverwaltung künftig kommunalen Zwecken dienen. Obwohl die Kinderkrippe gut gesichert war, kam der Täter vermutlich über einen Seiteneingang herein.