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Orkan richtet schwere Schäden an

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Orkan richtet schwere Schäden an

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Ein Orkan von fast 200 Stundenkilometern hat am Samstag in Spanien und Frankreich mindestens 15 Menschen getötet und zahlreiche verletzt. Besonders betroffen von dem Sturm waren der Norden Spaniens, die Gegend rund um Barcelona und die Mittelmeerküste. Durch den starken Wind stürzte in der Nähe von Alikante in Südspanien ein Strommast um und entfachte ein Feuer.

Mittlerweile ist der Sturm nach Italien weitergezogen. Dort schneit es sogar im Süden des Landes. Der Fährbetrieb zwischen Sizilien und anderen Inseln ist wegen starken Windes unterbrochen. Auch in Frankreich wütete der Sturm mit extremer Härte. Er überstieg sogar die Ausmaße des letzten “Jahrhundertsturms” vom Dezember 1999. Über eine Million Menschen waren ohne Strom. Die Straßen von umgestürzten Bäumen blockiert. Flüge wurden gestrichen und der Bahnverkehr stand still. Aufgrund der großen Schäden wird nun geprüft, ob Gelder aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union zum Wiederaufbau zur Verfügung gestellt werden. Am Abend soll der Zugverkehr auf den Hauptstrecken in Frankreich wieder rollen.