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Aufräumen nach schweren Sturmschäden


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Aufräumen nach schweren Sturmschäden

Zwei Tage nach dem Orkan Klaus kämpfen die betroffenen Gebiete noch mit den Folgen. In Südwestfrankreich dauern die Aufräumarbeiten an; der Sturm hat hier riesige Wälder umgemäht – vermutlich weit über dreihunderttausend Hektar.

Acht Menschen kamen ums Leben, teils durch den Sturm selbst, teils in Folge. Nach wie vor haben auch fast siebenhunderttausend Franzosen keinen Strom, schon den dritten Tag. Der Stromversorger verspricht nun Abhilfe binnen einer Woche: Dann sollen neunzig Prozent dieser Haushalte wieder angeschlossen sein. Auch in Spanien warten noch fünfzigtausend Haushalte auf Strom, vor allem im nordwestlichen Galizien. Zwei Menschen starben hier, durch Abgase eines Notstromaggregats. Heute werden außerdem auch die vier Kinder beigesetzt, die am Sonnabend ums Leben kamen, beim Einsturz einer Sporthalle in der Nähe von Barcelona. Die spanischen Behörden haben inzwischen für den Norden des Landes eine neue Sturmwarnung gegeben. In Süditalien kam es letzte Nacht außerdem noch zu einem Erdrutsch an einer Autobahn. Die Erdmassen trafen einen Kleinbus mit sieben Insassen; zwei von ihnen kamen ums Leben, die anderen fünf wurden verletzt. Offenbar hatte am Rand der Autobahn eine Stützmauer nachgegeben.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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