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EU-Strategieplan für Klimakonferenz in Kopenhagen

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EU-Strategieplan für Klimakonferenz in Kopenhagen

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Die EU-Kommission hat Vorschläge für ein neues globales Klimaschutzabkommen vorgelegt. Es soll im Dezember auf der UN-Klimatschutzkonferenz in Kopenhagen unterzeichnet werden. Damit die Erderwärmung auf maximal zwei Grad begrenzt wird, sollen sich alle 30 OECD-Staaten – also die Industrienationen – am Emissionshandel beteiligen. Auch die Entwicklungsländer müssen dem Umweltkommissar zufolge mit ins Boot geholt werden.

Stavros Dimas sagte, “um alle diese Ziele zu erreichen, sind weltweit erhebliche öffentliche und private Finanzierungen notwendig. Bis 2020 müssen global etwa 175 Milliarden Euro zusätzlich investiert werden. Über die Hälfte dieser Summe ist den Entwicklungsländern vorbehalten.” Damit sollen Klimaschutzmaßnahmen auch in den ärmeren Staaten garantiert werden. Im Dezember hatte sich die EU auf ein eigenes Klimaschutzpaket geeinigt. Mit ihm soll der Ausstoß von CO2 bis 2020 um 20 Prozent gesenkt werden – gegenüber dem Niveau von 1990. Ziehen andere Industriestaaten nach, will die EU den Ausstoß um 30 Prozent drosseln.