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30 Jahre Islamische Republik

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30 Jahre Islamische Republik

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Der Iran feiert das 30-jährige Bestehen der Islamischen Republik. Am 1. Februar 1979 war Ayatollah Khomeini an Bord einer Air-France-Maschine aus dem französischen Exil nach Teheran zurückgekehrt.

In einem Referendum am 30. März 1979 hatten sich fast 99 Prozent der Iraner für Khomeini und die Gründung der Islamischen Republik entschieden. In der neuen Verfassung wurde Khomeini zum Revolutionsführer und geistlichen Oberhaupt ernannt. Die pro-westliche Monarchie unter Schah Reza Pahlevi wurde durch einen islamistischen Staat ersetzt. Der Schah war nach schweren Unruhen mit seiner Frau Farah Diba ins Exil geflüchtet. Im ganzen Land finden Festlichkeiten statt. Präsident Machmud Achmadinedschad weihte in Teheran eine Khomeini-Statue ein. Achmadinedschad war 2005 zum Präsidenten gewählt worden. Der ultrakonservative Achmadinedschad droht Israel mit Vernichtung und pocht auf Irans Recht zur Nutzung der Atomkraft. Der schiitische Islam ist im Iran Staatsreligion.