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Tödliche Hitzewelle in Australien

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Tödliche Hitzewelle in Australien

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Die Jahrhundert-Hitzewelle im Süden Australiens scheint zuende zu gehen. Fast eine Woche lang musste die Bevölkerung Temperaturen von über 40 Grad erdulden. Buschfeuer zerstörten 6000 Hektar Waldgebiet. Viele Häuser fielen den Flammen ebenfalls zum Opfer.

30 Menschen sind in der Hitze dieser Woche ums Leben gekommen. Ältere Menschen waren besonders gefährdet. Ministerpräsident Kevin Rudd erlebte die Folgen der Rekordtemperaturen beim sonntäglichen Kirchgang. Ein Mitglied der Gemeinde verlor das Bewusstsein und musste ärztlich behandelt werden. Die australischen Notdienste versuchten, so viele Menschen wie möglich vor den Gefahren der hohen Temperaturen zu warnen. In Telefongesprächen und SMS werden die Australier daran erinnert, dass sie bei der Hitze viel Wasser trinken und die direkte Sonne meiden müssen. Mittlerweile sind die Temperaturen auf 30 Grad gesunken. Die Ausstralier haben Abkühlung also weiterhin dringend nötig.