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"Camino" räumt bei Goya-Verleihung ab

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"Camino" räumt bei Goya-Verleihung ab

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Der große Gewinner der diesjährigen Verleihung der spanischen Goya-Preise war überraschend das Drama “Camino” des Spaniers Javier Fesser, das sich kritisch mit der katholischen Priester- und Laienorganisation Opus Dei befasst. Der Streifen erhielt sechs Goya-Preise, unter anderem für den besten Film, die beste Regie und die beste Nachwuchsdarstellerin, Nerea Camacho. Er handelt – in Anlehnung an einen authentischen Fall – von einem krebskranken Mädchen, dessen Mutter eine Anhängerin der einflussreichen religiösen Gemeinschaft ist. Bester Hauptdarsteller wurde Benicio del Toro für seine Rolle in “Che, der Argentinier”. Er spielt in dem Film des Amerikaners Steven Soderbergh den Revolutionär Ernesto Guevara. Die spanische Schauspielerin Penélope Cruz wurde für ihre Rolle in Woody Allens Komödie “Vicky Cristina Barcelona” mit dem Goya-Filmpreis für die beste Nebenrolle ausgezeichnet. Für ihren Part an der Seite ihres Lebensgefährten Javier Bardem und der Hollywood-Grazie Scarlett Johansson wurde die Spanierin auch für den Oscar nominiert.