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Schneefälle sorgen für Chaos in Europa

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Schneefälle sorgen für Chaos in Europa

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Der Winter sorgt für Chaos in Europa. In London ging wegen der Schneemassen so gut wie gar nichts mehr. Viele Bewohner der britischen Hauptstadt machten sich zu Fuß oder mit dem Taxi auf den Weg zur Arbeit; Busse fuhren nicht, zahlreiche U-Bahnen und Nahverkehrszüge blieben in den Depots. In Wales kostete der Wintereinbruch zwei Bergsteiger das Leben. Sowohl in der Londoner Innenstadt als auch in anderen Regionen Englands fiel in hunderten Schulen der Unterricht aus. An Europas größtem Flug-Drehkreuz in Heathrow wurden beide Start- und Landebahnen gesperrt. Die größte Fluglinie British Airways strich bis 17 Uhr Ortszeit alle Abflüge. Ankommende Flugzeuge wurden umgeleitet oder die Flüge gleich ganz abgesagt. Auch in Nordfrankreich sorgten die Schneefälle für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Paris zeigte sich in Weiss, das hat es seit 30 Jahren nicht mehr gegeben. Auf den Straßen im Großraum Paris gab es kilometerlange Staus. Auch der öffentliche Nahverkehr mit Bussen funktionierte nur eingeschränkt. Allein auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle fielen am Montagvormittag bis zu 30 Prozent der Starts aus. In Norditalien bedeckten Eis und Schnee insgesamt 800 Kilometer des Autobahnnetzes. Regenfälle und heftige Stürme behinderten den Schiffsverkehr, im Süden des Landes kamen drei Menschen ums Leben. Im südspanischen Malaga wurden 25 Menschen verletzt, als ein Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern über die Hafenmetropole an der Costa del Sol hinwegfegte.