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Ein Satellit zum 30. Jahrestag der islamischen Revolution

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Ein Satellit zum 30. Jahrestag der islamischen Revolution

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Der Iran hat seinen ersten Satelliten ins All geschickt – und damit den 30. Jahrestag der islamischen Revolution begangen. Für das Land ist es ein Durchbruch: sowohl der künstliche Trabant, als auch die Trägerrakete sind aus eigener Herstellung. Staatschef Mahmud Ahmadinedschad bat den Himmel um Segen, kaum war der Satellit gen Firmament geflogen. Er hatte auch persönlich den Startbefehl gegeben.

Offizielle Angaben zufolge dient der Satellit der Wissenschaft. Andere Länder befürchten, Iran könne ihn zu Spionage-Zwecken nutzen. Innerhalb der nächsten Jahre sollen drei weitere Satelliten folgen, für Kommunikation und Wettererkundung. Bis zum Jahr 2020 will Iran sogar einen eigenen Raumfahrer ins All befördern.