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Briten geht das Streusalz aus

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Briten geht das Streusalz aus

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Der Winter hat Großbritannien fest im Griff. Heftige Schneestürme führten in der Nacht dazu, dass 200 Autofahrer im Südwesten des Landes in ihren eiskalten Fahrzeugen festsaßen und von Rettungskräften in Sicherheit gebracht werden mussten. Die Flughäfen von London-Luton und Bristol im Süwesten strichen zahlreiche Flüge.

Und den Briten wird das Streugut langsam knapp. Laut Verkehrsminister verbraucht der Winterdienst in diesem härtesten Winter seit 18 Jahren täglich fast so viel Salz, wie die Lieferanten in einer ganzen Woche liefern. Ein örtlicher Behördenmitarbeiter erklärte, dass es Grenzen bei der Lagerkapazität gebe, da das Streugut sein Salzgehalt verliere, wenn man es nicht bedecke. Man sei jetzt mit den Herstellern dabei, höhere Lagervorräte zu schaffen. Für das Wochenende und Anfang nächster Woche sagen die Meteorologen weitere Schneefälle vorher. Die Winterdienste warnen, dass sie Nebenstrecken wohl kaum noch sichern können, und jeder diese potenziellen tödlichen Fallen meiden sollte.