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US-Arbeitsmarkt bricht dramatisch ein

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US-Arbeitsmarkt bricht dramatisch ein

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Inzwischen hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt in den USA dramatisch verschlechtert. Amtlichen Angaben zufolge gingen im Januar fast 600.000 Jobs verloren. Das war deutlich mehr als von Experten vorausgesagt. Es war der größte Einbruch, seit Mitte der 70er Jahre die Ölkrise die US-Wirtschaft erschütterte.

Die sich verschlechterne wirtschaftliche Lage lässt sich auch an der Arbeitslosenquote ablesen, die sich seit September stetig erhöht hat. Von knapp sechs Prozent vor vier Monaten schnellte die Quote auf 7,6 Prozent im Januar in die Höhe. Besonders schwer betroffen von der Krise ist das verarbeitende Gewerbe. Hier stürzte die Zahl der bezahlten Arbeitsstunden auf den niedrigsten Stand seit 1940. Dagegen konnte der Stellenabbau im Einzelhandel gegenüber Dezember erheblich abgebremst werden. Hier will die Obama-Regierung in erster Linie ansetzen: Ein großer Teil der Konjunkturmaßnahmen zielt direkt auf eine Belebung der Binnennachfrage. Die Ausgaben der privaten Haushalte machen etwa drei Viertel der US-Wirtschaft aus.