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Australien kämpft gegen Klima-Extreme

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Australien kämpft gegen Klima-Extreme

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Australien kämpft weiter an zwei Fronten gegen die Klima-Extreme. Während der Norden von den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten heimgesucht wird, kamen bei Buschfeuern im südlichen Bundesstaat Victoria mindestens 14 Menschen ums Leben. Die Behörden befürchten weitere Opfer. Rund einhundert Häuser wurden zerstört.

Australische Medien sprechen von einer Jahrhundert-Hitzewelle. In Melbourne zeigte das Quecksilber über 46 Grad Celsius. Hitze und Trockenheit haben die Wälder ausgedörrt. Viele Brände sind absichtlich gelegt. Um weitere Brandstiftung zu vermeiden, sperrten die Behörden mehrere Nationalparks. Löschflugzeuge und Hubschrauber sind im Dauereinsatz. Vor allem der Süden und Südosten sind von den Bränden betroffen, der Wind trieb den Rauch bis nach Sydney. Im Nordosten dagegen führten starke Regenfälle zu neuen Überschwemmungen. Weite Teile von Queensland stehen unter Wasser. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, andere warteten tagelang auf Hilfe. Auch zahlreiche Rinderherden sind bedroht. Ein weiterer Regentag könnte dazu führen, dass die Stadt Ingham evakuiert werden muss, fürchtete der Bürgermeister.