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20 Millionen Euro aus Brüssel für Libyen

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20 Millionen Euro aus Brüssel für Libyen

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Zur Verschärfung der Grenzkontrollen kann Libyen mit 20 Millionen Euro Unterstützung von der EU rechnen. Jene will damit die illegale Zuwanderung über das nordafrikanische Land Richtung Europa eindämmen.

Nach Jahren gespannter Beziehungen zur libyschen Führung berät derzeit eine Delegation der EU-Kommission unter Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner in Tripolis über engere Zusammenarbeit. Ferrero-Waldner stellte noch weitere Mittel in Aussicht, da das Problem der illegalen Zuwanderung ein gemeinsames Problem sei. Insbesondere die Italien vorgelagerte Insel Lampedusa wurde in jüngster Vergangenheit des Anstroms von Bootsflüchtlingen aus Afrika kaum noch Herr. Seit die Grenzkontrollen in Spanien verschärft wurden, versuchen viele, weiter ostwärts nach Europa zu kommen. Im vergangenen Jahr verzeichnete Italien laut dem Innenministerium einen Anstieg um 75 Prozent. Libyen und Italien vereinbarten deshalb bereits vor kurzem, gmeinsame Patrouillen auf dem Meer durchzuführen, und die Rückführungsverfahren zu verbessern.