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US-Konjunkturprogramm: Obama zufrieden, Wall Street nicht

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US-Konjunkturprogramm: Obama zufrieden, Wall Street nicht

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US-Präsident Barack Obama hat die Verabschiedung des Konjunkturpakets durch den Senat begrüßt. Bei einem Town-Hall-Meeting in Florida forderte Obama am Dienstag die Kongressabgeordneten auf, die Beschlüsse von Repräsentantenhaus und Senat rasch aufeinanderabzustimmen, so dass das Konjunkturprogramm möglichst Anfang kommender Woche in Kraft gesetzt werden kann.

“Ich werde nicht sagen, dass dieser Plan perfekt ist, er kommt aus Washington. Aber ich kann Ihnen versichern, wenn wir nicht handeln, werden die Probleme nur größer!” sagte Obama in Fort Meyers. Der Senat hatte das vom Repräsentantenhaus beschlossene Konjunkuturpaket leicht abgeändert. Jetzt müssen beide Versionen in Einklang gebracht werden. Der gleichzeitig von Finanzminister Timothy Geithner vorgelegte Plan für eine Bad Bank, die von den Banken “toxische Kredite” ankaufen soll, stiess an der Wall Street auf Skepsis. Der Dow Jones brach um über 4,5 % ein. “Das braucht alles Zeit. Den Februar haben wir schon abgehakt, die Masse des Geldes, das in die Wirtschaft gepumpt wird, werden wir erst spüren, wenn unseres Erachtens die Rezession bereits vorbei ist”, meint Stam Stovall, Chefanalyst von Standard & Poor’s. Geithner will eine halbe Billion Dollar für den Aufkauf von faulen Krediten und Ramschpapieren zur Verfügung stellen. Außerdem soll es Hilfen für von Zwangsversteigerungen bedrohte Hausbesitzer geben.