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Rechtspopulist Wilders in Großbritannien unerwünscht

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Rechtspopulist Wilders in Großbritannien unerwünscht

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Der umstrittene islam-kritische Rechtspopulist Geert Wilders ist an der Einreise nach Großbritannien gehindert worden. Das britische Innenministerium hatte ein Einreiseverbot gegen den Niederländer verhängt, obwohl er eine Einladung aus dem britischen Oberhaus hatte. Malcolm Pearson von der britischen Unabhängigkeitspartei hatte Wilders gebeten, seinen Anti-Islam-Film “Fitna” zu zeigen. “Ich denke, er hat das Recht, zu sagen, was er zu sagen hat”, so Pearson, “und zwar besonders in der Mutter aller Parlamente. Es ist eine Frage der Redefreiheit. Diesem Mann muss erlaubt werden, zu sagen, was er will. Er muss Fragen dazu beantworten, dann kann sich jeder selbst eine Meinung bilden.” Das britische Innenministerium hatte das Einreiseverbot damit begründet, dass Wilders Meinung die öffentliche Sicherheit gefährde. Lord Nazir Ahmed von der Labour-Partei kommentierte, wenn man provozieren und Hass und Gewalt verbreiten wolle, dann dürfe das nicht erlaubt sein. In Großbritannien habe es auch Verbote für Leute wie den umstrittenen muslimischen Geistlichen Sheich Jussuf Qarawadi und Dutzende anderer gegeben, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellten. In dem Film bezeichnet Wilders den Koran als faschistisches Buch. Er besteht aus einer Collage von blutrünstig anmutenden Koran-Zitaten mit Bildern von Terroranschlägen, darunter die in New York und London.