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Barack Obama erneut auf Lincolns Spuren

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Barack Obama erneut auf Lincolns Spuren

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Barack Obama wieder einmal auf den Spuren der Geschichte: Dass der Mann neben ihm aussieht wie Abraham Lincoln, ist kein Zufall – nach einer Renovierung wird das Ford’s Theater in Washington wiedereröffnet; das Theater, in dem der damalige amerikanische Präsident 1865 erschossen wurde.

Für seinen heutigen Nachfolger ist es eine Gelegenheit, vor dem Hintergrund der aktuellen Lage wieder für eine geeinte Nation zu werben. Lincoln habe bedingungslos daran geglaubt, dass die Amerikaner eine Nation und ein Volk seien, sagt Obama; trotz der damaligen Teilung zwischen Nord und Süd, Schwarz und Weiß. Dank Lincoln sei das auch heute so, und daher könne man sich auch heute abend hier versammeln. In Washington war das parteiübergreifende Handeln allerdings zuletzt nicht so ausgeprägt, wie Obama sich das wünscht. Trotzdem haben sich jetzt beide Häuser des Kongresses überraschend schnell auf einen Kompromiss für den Konjunkturplan geeinigt – eine nochmals leicht abgespeckte Fassung. In beiden Kammern muss darüber nun noch einmal abgestimmt werden; dann könnte Obama das Gesetz unterschreiben und damit in Kraft setzen. Nach der Enttäuschung am Dienstag über den Bankenrettungsplan nahmen die Börsen die neue Nachricht nun besser auf: In New York schloss der Dow-Jones-Index am Abend mit leichten Gewinnen, nach dem Absturz vom Vortag.