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Finanzspritze für irische Banken

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Finanzspritze für irische Banken

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Die irische Regierung hat beschlossen, weitere Milliarden in ihre in Schwierigkeiten geratenen Banken zu pumpen. Ministerpräsident Brian Couwen befindet sich weiter im Umfragetief, ebenso wie seine Mitte-Rechts-Partei Fianna Fail.

Insgesamt will die Regierung sieben Milliarden Euro bereitstellen. Die Bank of Ireland erhält dreieinhalb Milliarden ebenso wie die Anglo-Irisch Bank. Die Bonuszahlungen für Manager werden in diesem Jahr komplett gestrichen und die Gehälter ranghoher Manager um ein Drittel gekürzt. Eine Übernahme durch den Staat soll es nicht geben. Finanzminister Brian Lenihan erklärte: “Wir wollen, dass unser Finanzsystem überlebt, damit auch unsere Wirtschaft überlebensfähig bleibt. Die Regierung erwartet eine achtprozentige Jahresdividende für ihre Investition.” Der Staat bekommt Vorzugsaktien, die in fünf Jahren zu einem günstigen Preis verkauft werden können. Die Banken sollen für ein Jahr auf Hauspfändungen verzichten und mehr Kredite vergeben. Irland ist von der Finanzkrise besonders hat getroffen.