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G7: Neue Regelungen nötig

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G7: Neue Regelungen nötig

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Nichts weniger als eine neue Weltwirtschaftsordnung halten die Vertreter der sieben führenden Industrieländer für nötig, um die Weltwirtschaftskrise zu bekämpfen. Auf einer Pressekonferenz zum Abschluss der zweitägigen Sitzung kündigte der Wirtschaftsminister des Gastlandes Italien, Giulio Tremonti an, man werde neue Regeln dafür entwickeln, die im April auf dem G20-Gipfel in London vorgestellt werden sollen.

 “Alle Länder müssen sich dazu verpflichten, die Freiheit der Märkte zu gewährleisten, um das Vertrauen wieder herzustellen”, erklärte der neue US-Finanzminister Timothy Geithner. Die US-Klausel, dass bei Investitionen vor allem US-Produkte gekauft werden sollten, hatte Sorge vor einem neuen Marktprotektionismus geweckt. 

“Wenn wir eine wirtschaftliche Erholung wollen, müssen wir das Vertrauen in die Finanzmärkte wiederherstellen, und dafür müssen die Banken ihre Bilanzen bereinigen”, erklärte der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück.
 
Öffnung der Märkte, Vermeidung von Protektionismus – daran werden sich die Vorgaben für das große G20-Treffen Anfang April ausrichten, an dem auch die Schwellenländer Indien und China teilnehmen. Bis dahin sind noch einige Hausaufgaben zu machen.