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G7-Treffen im Zeichen der Wirtschaftskrise

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G7-Treffen im Zeichen der Wirtschaftskrise

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Das G7-Treffen in Rom hat mit einer Protektionismus-Debatte begonnen. Die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrieländer warnten eindringlich vor den Gefahren durch die wachsende Abschottung nationaler Märkte. Zur geleichen Zeit stand in den USA die endgültige Verabschiedung des milliardenschweren Konjunkturpakets an. Es enthält eine “Buy-American”-Klausel zugunsten der US-Industrie. Der britische Schatzkanzler Alistair Darling betonte: “Die Vereinigten Staaten sind sich ja wohl ihrer Verpflichtungen gegenüber dem Rest der Welt bewusst. Ich habe mit Tim Geithner über die Protektionismus-Frage gesprochen. Er sieht auch die Gefahr der Rückkehr eines Protektionismus wie wir ihn in etwa den 30er Jahren hatten. Er verlängerte damals die Rezession.” Aber auch Italien und Frankreich gerieten bei ihren europäischen Nachbarn in die Kritik. Im Entwurf zur gemeinsamen Abschlusserklärung der G7 heißt es dazu lediglich: “Die G7 verpflichten sich weiter, protektionistische Maßnahmen zu vermeiden.”