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Belgien eröffnet umweltfreundliche Antarktis-Forschungsstation

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Belgien eröffnet umweltfreundliche Antarktis-Forschungsstation

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Belgien hat die erste Öko-Antarktis-Forschungsstation eröffnet. Die Kosten belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro. Die neue Station “Prinzessin Elisabeth” soll 25 Jahre genutzt werden. Die Wissenschaftler wollen hier unter anderem die Entwicklung des globalen Klimas untersuchen. Die Station soll Vorbild für eine nationale Energiewende werden.

Belgiens Verteidigungsminister unterstrich, Ziel sei es, Informationen mit anderen auszutauschen. Man sei hier schon seit Beginn der sechziger Jahre aktiv gewesen und jetzt eben wieder. Es gebe nur positive Seiten an diesem Engagement. Die Station kommt ohne Diesel-Generatoren aus und kann jeden anfallenden Abfall recyclen. In der fragilen Umwelt der Antarktis brauchen selbst organische Abfälle Jahre um abgebaut zu werden. Die Station verfügt über ein Wind- und Solarkraftwerk. Für die Wärme im Inneren der Station sorgt eine mit Ökostrom betriebene Elektroheizung.