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Verhandlungen über Waffenstillstand im Nahen Osten weiter blockiert

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Verhandlungen über Waffenstillstand im Nahen Osten weiter blockiert

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Die Aussichten auf einen dauerhaften Waffenstillstand im Nahen Osten bleiben düster. Israels scheidender Ministerpräsident Ehud Olmer beriet an diesem Sonntag nicht nur mit seinen Ministern für Außenpolitik und Verteidigung, sondern auch mit Hardliner Benjamin Netanjahu darüber. Dies sollte den neuen politischen Verhältnissen nach der Wahl Rechnung tragen. Netanjahu beansprucht weiterhin das Amt des Regierungschefs für sich.

Israel macht die Freilassung des im Gazastreifen entführten Soldaten Gilad Shalit zur Bedingung für einen längeren Waffenstillstand mit der Hamas. Dies hat Ministerpräsident Ehud Olmert gestern noch einmal bekräftigt. Bis dahin will das Land die Grenzübergänge zum Gazastreifen nicht öffnen. Die Hamas wiederum beharrt ihrerseits auf dieser Öffnung für Warenlieferungen als Bedingung für ein Waffenstillstandsabkommen. Auch über die Dauer solch einer Vereinbarung konnten sich beide Seiten bei den indirekten, von Ägypten vermittelten Verhandlungen bislang nicht einigen: Die Palästinenser wollen einen 18-monatigen Waffenstillstand, Israel einen unbefristeten.